ab 31 Oktober bis 8 März 2026
Die Artsupp-Karte akzeptiert
Mit dem Titel La Sagesse des lianes freut sich der PAV - Parco Arte Vivente, die Eröffnung der Einzelausstellung von Binta Diaw, kuratiert von Marco Scotini, anzukündigen. Nach den Einzelausstellungen von Navjot Altaf, Arahmaiani, Regina Jose Galindo, ist die Ausstellung von Binta Diaw eine weitere Fokussierung auf das Verhältnis zwischen Natur und weiblichem Denken in einer Zeit wie der aktuellen.
Die Ausstellung trägt den Titel des pflanzlichen Elements der Liane in poetischer und politischer Form: eine kletternde Pflanze, die sich windet und den Unbilden widersteht, fähig, unerwartete Wege zu öffnen und neue lebenswichtige Allianzen mit anderen Pflanzen der umgebenden Umwelt zu schaffen. Diaw lässt sich von den Traditionen der afroabstammenden Frauen und den diasporischen Identitäten inspirieren, um aktuelle Fragen anzugehen: Dieses gewalttätige und lebendige Gedächtnis betrifft das Überleben aller in einem Ökosystem, das bereits zusammengebrochen ist.
In Mailand 1995 von senegalesischen Eltern geboren, hat Diaw eine Forschung entwickelt, die Ökologie, schwarzen Feminismus und diasporische Erinnerung verwebt und das Verhältnis zwischen Körper, Natur und kolonialer Geschichte in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Diaws künstlerische Praxis bringt ein starkes symbolisches und ikonografisches Erbe ein, das in ihren Ursprüngen als schwarze Künstlerin-Frau im eurozentrischen Kultursystem verwurzelt ist und sich durch unterschiedliche geografische und visuelle Bezüge konfiguriert, an der Schnittstelle von Geschichten und Breitengraden, die sich gegensätzlich erscheinen können. Sie verwendet Materialien zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit: Erde als Element der Wiederanbindung an die natürliche Welt und synthetische Haare, die von afrikanischen Frauen als Erweiterung ihrer Frisur verwendet werden, ein Symbol für Schönheit und kulturelle Identität.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Reflexion über den diasporischen und kollektiven Körper als Ort des Widerstands und der Allianz mit dem Lebendigen. So wie Lianen niemals isoliert wachsen, sondern Unterstützung und Aufstiegsmöglichkeiten nur finden, indem sie sich mit anderen Pflanzen verflechten, wird auch die Erinnerung an die afrikanische Diaspora als ein Geflecht von Verbindungen, Solidarität und Pflegepraktiken erzählt. Die Beziehung zur Natur wird zum politischen Raum, zum relationalen Territorium und zum Archiv von ancestralischen Wissensformen, die sich der extraktivistischen Logik der kolonialen Plantage entgegenstellen.
Via Giordano Bruno, 31 , Turin, Italien
Öffnungszeiten
| öffnet - schließt | letzter Einlass | |
| Montag | Jetzt geschlossen | |
| Dienstag | Jetzt geschlossen | |
| Mittwoch | Jetzt geschlossen | |
| Donnerstag | Jetzt geschlossen | |
| Freitag | 15:00 - 18:00 | |
| Samstag | 12:00 - 19:00 | |
| Sonntag | 12:00 - 19:00 |
Immer
3.00 € statt 4.00€
Es gibt keine laufenden Ausstellungen.
Kostenloses Ticket am ersten Samstag des Monats;
Ermäßigter Eintritt an anderen Tagen für Sammlungen und Ausstellungen;
ab 7 Februar bis 7 Juni 2026
Dokumentarfotografie Förderpreise 15 der Wüstenrot Stiftung
Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart
ab 19 März bis 12 Juli 2026
Zeitlose Formen
MARTA – Nationales Archäologisches Museum von Taranto, Taranto
ab 28 März bis 22 November 2026
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Ca' Pesaro – Internationale Galerie für moderne Kunst, Venedig