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Die andere Seite des Mondes
Im Gange

Die andere Seite des Mondes:

Die siebziger Jahre und die Utopie des Rockfestivals

ab 29 November bis 17 Januar 2027

Palast der Angst

Palast der Angst

Piazza XX Settembre, 22, Lecco

Jetzt geschlossen: öffnet um 10:00

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Die kollektive Fotoausstellung Die andere Seite des Mondes. Die Siebzigerjahre und die Utopie der Rockfestivals wird vom Gemeinde Lecco und vom Städtischen Museumsystem von Lecco konzipiert und organisiert.

Kuratiert von Barbara Cattaneo, Luigi Erba und Roberto Mutti versammelt die Ausstellung die Bilder von acht Fotografen, die das italienische Rockfestival-Epos der Siebzigerjahre dokumentierten und interpretierten, das dazu beitrug, den Konservatismus dieser Zeit in Frage zu stellen.


Dazu kommen zeitgenössische Werke eines berühmten und kämpferischen Grafikdesigners, der mit seinen Plakaten gegen Stereotypen und Zensur kämpfte. Die Ausstellung ist im speziell geschaffenen Raum der Fotobibliothek eingerichtet, der auch ausstellungstechnisch so gestaltet wurde, dass Fotografie, Drucke und Werke auf Papier Platz finden, um das Publikum mit dem künstlerischen Erbe der Museen von Lecco vertraut zu machen und neue Erwerbungen in das breitere nationale und internationale kulturelle Panorama einzufügen.

Das Echo der amerikanischen Teenager, die das Wort "Beat" wie ein Identitätsbanner schwenkten und sich beim Woodstock-Festival in einem spektakulären Rockfestival wiedererkannten, erreicht auch Italien.


Die Idee, auch in Lecco ein solches Festival zu veranstalten, entstand im Mai 1970 in Ballabio im Park der Villa der Eltern eines jungen Mannes aus Lecco (Riccardo Gaio), der dort seine Freunde versammelt hatte. So entstand auf einer Wiese umgeben von Wäldern in Montalbano, die regulär gemietet wurde, am 25. und 26. September 1971 das "Festival di Re Nudo" (benannt nach der involvierten Underground-Zeitschrift), das, so hoffte man, für zweitausend Personen geöffnet war.

Es kamen zwölftausend Menschen, und unter ihnen, mit seiner Kamera im Publikum unterwegs, war Aldo Manessier, ein Fotograf aus Lecco und Mitbegründer des Foto Club Lecco, der dieses Ereignis mit Bildern dokumentierte, die die Empathie widerspiegelten, die er für die versammelten jungen Menschen empfand.

Er war kein Profi, aber er handelte professionell, und das ist immer das Entscheidende. Dies ist der Ansatz, dem wir in dieser Kollektivausstellung folgen wollten, indem wir einfache Enthusiasten und etablierte Autoren zusammenbrachten, um ein Panorama zu schaffen, das nicht den Anspruch hat, erschöpfend zu sein, denn es gab viele Fotografen bei den zahlreichen Festivals, sondern das Ziel, mit diesen Bildern die Atmosphäre dieser großartigen Jahre heraufzubeschwören.


Besonders beeindruckend ist die Haltung der Fotografen, die nie nur Beobachter des Geschehens auf den Bühnen und in der Menschenmenge waren, sondern involviert und teilnehmend. Es war die Lehre der Fotografen von Woodstock, die einige studiert hatten und nun auf persönliche Weise mit einem so leidenschaftlichen militanten Stil umsetzten, der uns auch heute noch zu berühren vermag.

Die Ausstellung wird von einem Katalog mit Texten der Kuratoren und zahlreichen Fotos begleitet, der von Editoria Grafica Colombo di Valmadrera erstellt wurde. Während der Ausstellung werden Führungen, Konferenzen und pädagogische Workshops für Kinder und Familien organisiert.
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Informationen und Öffnungszeiten

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Piazza XX Settembre, 22, Lecco, Italien

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Öffnungszeiten

öffnet - schließt letzter Einlass
Montag Jetzt geschlossen
Dienstag 10:00 - 14:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Vom 2. Mai bis Anfang Dezember geschlossen

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