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100 FOTOS ZUM ERBEN DER WELT
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100 FOTOS ZUM ERBEN DER WELT
Im Gange

100 FOTOS ZUM ERBEN DER WELT

ab 7 März bis 28 Juni 2026

MUDEC - Museum der Kulturen

MUDEC - Museum der Kulturen

Via Tortona, 56, Mailand

Jetzt geschlossen: öffnet um 09:30

Verifiziertes Profil



Die Fotografie ist eine Sprache, die die Welt bewahrt, das Gedächtnis bewahrt, Transformationen aufzeigt, Wunden, Wiedergeburten, Veränderungen, Hoffnungen zurückgibt. Es ist Faszination, Wissen, Lüge und Wahrheit zugleich, ein Instrument, das in der Lage ist, zu erzählen, was wir waren, was wir sind und was wir werden können. Es ist die Sprache der Gegenwart und gleichzeitig das visuelle Gedächtnis der Menschheit.


Aus diesem Bewusstsein heraus entsteht die Fotoausstellung "100 Fotografien, um die Welt zu erben", die nicht nur als einfache Anthologie von Meisterwerken betrachtet wird, sondern als ein Weg, der dazu einlädt, über das visuelle und kulturelle Erbe nachzudenken, das uns die Fotografie übermittelt hat.

Der Begriff "die Welt erben", der dem Untertitel der Ausstellung entstammt, führt zu einer Reflexion über unsere Zeit: eine komplexe Gegenwart, geprägt von technologischen Veränderungen, Umweltkrisen, hybriden Konflikten, neuen Identitäten und einer beispiellosen visuellen Überlastung. In diesem Szenario wird die Fotografie zu einem Instrument zur Orientierung, zur Bewusstseinsbildung, um einen Platz im kollektiven Gedächtnis zu finden.

Die Auswahl der 100 Fotografien - eine notwendige Wahl, um ein sehr umfangreiches visuelles Gebiet einzugrenzen - folgt keinen Hierarchien zwischen historischen, ästhetischen, politischen oder kulturellen Werten: Jedes Bild ist Teil eines einzigen kollektiven Erbes. Die kuratorische Auswahl definiert somit eine Reise durch die Geschichte des Menschen anhand dessen, was die Fotografie zu sehen, zu bewahren und zu verändern vermochte.


Strukturiert in sechs Abschnitten durchläuft die Ausstellung zwei Jahrhunderte Fotogeschichte, von den ersten Experimenten wie der Laterna Magica und den Daguerreotypien bis hin zum Übergang in die Moderne, als die Fotografie aufhörte, nur ein einfaches Zeugnis der Realität zu sein, und dank der Avantgarden des 20. Jahrhunderts zu einem Bereich der Erfindung wurde, mit Persönlichkeiten wie Man Ray, Aleksandr Rodčenko, André Kertész, Henri Cartier-Bresson und Philippe Halsman, neben den poetischen Forschungen von Mario Giacomelli und den konzeptionellen Provokationen von Joan Fontcuberta.


Von hier aus entwickelt sich eine umfassendere Erzählung, in der die Fotografie zu Gedächtnis, Introspektion, Metapher und Blick in die Zukunft wird, mit Bildern, die die zeitgenössische Geschichte geprägt haben - darunter die Fotografien von Joel Meyerowitz am Ground Zero - und die die Kraft des Fotografen als "Auge der Welt" offenbaren, das epochemachende Ereignisse in kollektive Erinnerung verwandeln kann.


Parallel dazu zeigt der Weg, wie Künstler wie Claude Cahun, Pierre Molinier und Robert Mapplethorpe die Fotografie in ein intimes Tagebuch verwandelt haben, wodurch das Bild zu einem Ort der psychologischen und symbolischen Introspektion wird.

Die fotografische Sprache öffnet sich dann der suggestiven Dimension, in der das Reale durch Fiktion und Inszenierung neu erfunden wird, mit den Visionen von Newsha Tavakolian, Sandy Skoglund, Nancy Burson, David LaChapelle und Mat Collishaw, die eine Fotografie zeigen, die zur Metapher, zur visionären Erzählung und zur ethischen Reflexion wird.


Schließlich präsentieren zeitgenössische Autoren neue Vorstellungen von der Welt des 21. Jahrhunderts, indem sie die Themen, die unsere Zeit definieren, direkt und radikal angehen: Multikulturalität, Geschlechterfragen, Migrationen, Bürgerkonflikte, Umweltkrisen und neue Zugehörigkeitsmodelle. Die Werke von Ebrahim Noroozi, Carlos Ayest, Guillaume Bression, Gohar Dashti, Alba Zari und Carlos Idun Tawiah zeigen so eine instabile und hypervernetzte Gegenwart, in der das Reale und das Postdigitale sich vermischen, um neue Möglichkeiten zu erdenken.

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Informationen und Öffnungszeiten

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Via Tortona, 56, Mailand, Italien

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Öffnungszeiten

öffnet - schließt letzter Einlass
Montag 14:30 - 19:30
Dienstag 09:30 - 19:30
Mittwoch 09:30 - 19:30
Donnerstag 09:30 - 22:30
Freitag 09:30 - 19:30
Samstag 09:30 - 19:30
Sonntag 09:30 - 19:30

Weitere geplante Veranstaltungen

bei MUDEC - Museum der Kulturen

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