ab 23 März bis 16 Mai 2026
Sonntag, 22. März 2026, ab 18:00 Uhr, Der Aufzug freut sich, Azizti zu präsentieren, eine Einzelausstellung von Sonia Kacem, mit einem kritischen Text von Carlo Corona.
«Beim Umschauen mit geduldigen und langsamen Blicken auf hier und da raue, abgefallene Materialien, auf geometrische Muster arabisch-normannischer Herkunft, auf barocke Kurven, auf florale Motive des Liberty-Stils, auf Grotesken oder auch auf Farb- und Lichtimpressionen beginnt die Suche von Sonia Kacem. Diese, hier im Aufzug ausgestellt, sorgt dafür, dass ihr visuelles Arsenal, zuerst gierig als Fragment durch den malerischen Pinselstrich aufgenommen und dann still als visuelle Skizze im kleinen Format des Blattes bewahrt, aus seiner unausgedrückten Dimension heraustritt, sich multidimensional im Raum öffnet und sich dann in ornamentale Stücke auflöst.» (Carlo Corona)
Biografie
Sonia Kacem (1985) lebt und arbeitet in Genf, wo sie 2011 ihren Master an der Haute École d'Art et de Design (HEAD) abgeschlossen hat. Ihre künstlerische Praxis hat einen Weg von großflächigen, verstreuten, flüchtigen und weichen Skulpturen (2008-2016) über strukturierte, demontierte, mobile und konstruierte großflächige Skulpturen und Umgebungen (2015-2019) bis zur aktuellen Phase, die 2020 begann und sich auf die gebaute Umwelt bezieht, verfolgt. Gerade in dieser letzten Phase konzentriert sie sich darauf, ihre Werke auf den begrenzten und häuslichen Kontext des Möbels zu verkleinern, wobei sowohl das Objekt als auch die Geste berücksichtigt werden, indem sie die Skulptur in Bezug auf Malerei, Lithografie und Drucktechniken neu interpretiert - zum Beispiel Tapeten oder handbemalte Handwerksdekorationen auf der Oberfläche von Keramikfliesen. Sonia Kacem arbeitet an der feinen und riskanten Grenze zwischen Abstraktion und Ornament, wo Abstraktion und Wiederholung auf den spontanen Gestus treffen, um etwas Instabiles in der Mitte eines Motivs zu schaffen, das nie eine exakte Kopie ist. Die Formen stammen aus kürzlich gemachten Skizzen oder Kritzeleien in Tunis, Genf, Amsterdam, Brüssel, Kairo und kürzlich auch Palermo, und bilden ein gestisches Vokabular, das auf Handwerkskunst und darauf achtet, wie die Skulptur zur Veredelung der Materialien beiträgt.
Vicolo Niscemi, 8, Palermo, Italien
Öffnungszeiten
| öffnet - schließt | letzter Einlass | |
| Montag | Jetzt geschlossen | |
| Dienstag | 10:00 - 18:00 | |
| Mittwoch | 10:00 - 18:00 | |
| Donnerstag | 10:00 - 18:00 | |
| Freitag | 10:00 - 18:00 | |
| Samstag | 10:00 - 18:00 | |
| Sonntag | 10:00 - 18:00 |
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Dennoch glauben wir, dass das Leben voller glücklicher Möglichkeiten ist.
Stiftung Made in Cloister, Neapel