logo
DE
IT
EN
FR
ES
logo
DE
IT
EN
FR
ES
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Schön ist das Leben in Venedig.
Abgeschlossen

Schön ist das Leben in Venedig.

ab 13 Dezember bis 12 April 2026

Querini Stampalia Stiftung

Querini Stampalia Stiftung

Campo Santa Maria Formosa, 5252, Venedig

Jetzt geschlossen: öffnet um 10:00

Verifiziertes Profil


Mit Bella la vita a Venezia präsentiert die Fondazione Querini Stampalia die gesamte Sammlung der Gemälde von Gabriel Bella, dem Künstler, der wie kein anderer das Leben im Venedig des 18. Jahrhunderts zu erzählen wusste. Ein Titel, der auf drei Erzählebenen spielt: Bella als Adjektiv und als Name des Künstlers; das Leben, weil die Alltäglichkeit der Stadt zum Protagonisten wird; Venedig, das durch diese Bilder seine jahrhundertealte Tradition der Selbstrepräsentation, Propaganda und Konstruktion des kollektiven Imaginären fortsetzt. Ein Werk, das die Pracht Venedigs hervorhebt und durch Bilder den politischen Mythos der Serenissima erzählt.



Keine zufällige Sammlung, sondern ein einheitliches ikonografisches Projekt, das wahrscheinlich in den 1780er Jahren entstanden ist.

Neben den 69 Gemälden werden auch einige 18. Jahrhundert-Gravuren aus dem historischen Bestand der Bibliothek gezeigt, entnommen aus Le Arti che vanno per via nella città di Venezia von Gaetano Zompini, sowie wertvolle Filme aus dem Historischen Archiv des Istituto Luce, gedreht zwischen 1929 und 1956, die den historischen Kontext erweitern und zeitgenössische Anregungen bieten.


Gabriel Bella (Venedig, 1730? - 1799) arbeitet in einer Zeit, in der das 19. Jahrhundert vor der Tür steht und mit ihm eine neue Art, die Realität durch Fotografie festzuhalten. Dennoch scheint sein Blick bereits am Ende des 18. Jahrhunderts dieselbe Sprache zu sprechen. Bella betrachtet die Stadt mit Präzision und fotografischer Sensibilität: er rahmt ein, isoliert, registriert. Er komponiert, als hätte er ein Objektiv in den Händen, das in der Lage ist, Bewegung und Stillstand, Menschenmenge und Detail, das Außergewöhnliche und das Gewöhnliche einzufangen.



Er gibt die Dichte und Theatralik der venezianischen Welt präzise wieder. Seine 'scheinbare Naivität', fast wie aus einem Comic, wird so zu einem Interpretationsansatz: die volkstümliche Sicht einer Gesellschaft, die von Zeremonien, Ritualen, Festen, Märkten und Prozessionen geprägt ist.


Er ist ein Künstler, der mit der Stadt verschmilzt: ein Bürger und Flaneur, der von unaufhörlicher Neugier geleitet, Gassen und Plätze durchstreift und sich von den Szenen überraschen lässt, die sich ihm bieten. Seine Werke bewahren diese Entdeckungsfreude, die gleiche wie die desjenigen, der ziellos unterwegs ist und im städtischen Leben immer ein offenes Theater findet. Er ist ein aufmerksamer Zeuge, der Gesten, soziale Dynamiken festhält, als hätte er das dringende Bedürfnis, sie auf Leinwand zu fixieren.

Mehr lesen

Informationen und Öffnungszeiten

pointer icon

Campo Santa Maria Formosa, 5252, Venedig, Italien

Öffne die Karte

Öffnungszeiten

öffnet - schließt letzter Einlass
Montag Jetzt geschlossen
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Andere Ausstellungen

in Venedig

Ähnliche Suchanfragen

Die Wächter von Calouste Gulbenkian