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NURIA MORA
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NURIA MORA
Abgeschlossen

NURIA MORA:

CANTARELLA

ab 3 April bis 18 April 2026

Die Artsupp-Karte akzeptiert

Ambrosiana Kunstgalerie

Ambrosiana Kunstgalerie

Piazza Pio XI, 2, Mailand

Jetzt geschlossen: öffnet um 14:00

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Anlässlich der Milano Art Week und miart 2026 wird in der Veneranda Biblioteca Ambrosiana Cantarella, das site-spezifische Projekt der Künstlerin Nuria Mora (Madrid, 1974), eröffnet, das für den Saal des Römischen Forums konzipiert wurde. Kuratiert von Gianluca Ranzi und Elisabetta Mero, unter der Gesamtleitung von Martina Corbetta und mit wissenschaftlicher Unterstützung von Marta Moriarty, präsentiert sich die Ausstellung als eine große immersive Installation, die den historischen Raum in eine schwebende Umgebung verwandelt, in der Malerei, Architektur und Erinnerung organisch miteinander in Dialog treten.


Eingebettet in das Herz einer Institution, die Jahrhunderte von Kunst und Geschichte bewahrt, tritt der Eingriff nicht als Bruch, sondern als subtile und respektvolle Präsenz im Kontext auf. Das Projekt entwickelt sich zu einer Meditation über die Größe des Weiblichen, das oft von der historischen Erzählung auf die rein ästhetische Dimension beschränkt wird, und erforscht seine symbolische und spirituelle Tiefe durch eine zeitgenössische Sprache.



Der Titel Cantarella bezieht sich auf das legendäre Renaissance-Gift, das mit der Familie Borgia in Verbindung gebracht wird und traditionell mit weißem Arsenik identifiziert wird, einer geruchlosen und geschmacklosen Substanz, die langsam wirkt. Die Legende besagte, dass das Opfer, bevor es starb, ruhig erschien, fast "sang". Dieses symbolische Element wird im Projekt zur Metapher für die Grenze zwischen Schein und Wahrheit, zwischen Schönheit und Gefahr, zwischen historischer Erzählung und mythischer Konstruktion.


Die im Verlauf beschworene Figur ist Lucrezia Borgia, von der die Pinacoteca Ambrosiana einige Briefe an den humanistischen Freund Pietro Bembo aufbewahrt und in einer kostbaren Vitrine, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Alfredo Ravasco gefertigt wurde, eine Haarlocke. Das Bild dieser legendären Frau wurde im Laufe der Jahrhunderte von Verdächtigungen und Propaganda im Zusammenhang mit der sogenannten schwarzen Legende der Borgias geprägt, insbesondere des Vaters Rodrigo Borgia, der Papst Alexander VI. wurde. Als gebildete und diplomatische Frau, die in der Lage war, eine bedeutende politische Rolle auszuüben, wurde Lucrezia oft auf das zwiespältige Bild von Verführung und Gift reduziert. Das Projekt beabsichtigt nicht, die Geschichte neu zu schreiben, sondern einen Raum für Reflexion über die Konstruktion des Blicks und das Urteil zu eröffnen, das die Darstellung weiblicher Macht begleitet hat.

Cantarella schafft ein neues zeitgenössisches Märchen, inspiriert von einer Volkslegende, nach der Lucrezia, in goldenes Licht gehüllt, an einigen Nächten in die Räume der Ambrosiana kommt, um sich die Haare zu kämmen und die Briefe an Pietro Bembo zu lesen.



Nuria Mora präsentiert eine poetische Erzählung, die zwischen Mythos, Erinnerung und Materie schwebt, in der das Reale und das Imaginierte miteinander existieren.


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Informationen und Öffnungszeiten

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Piazza Pio XI, 2, Mailand, Italien

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Öffnungszeiten

öffnet - schließt letzter Einlass
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Mittwoch Jetzt geschlossen
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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Gültigkeit der Angebote:

Immer

Ausstellungen inklusive:

Es gibt keine laufenden Ausstellungen.

Museums- und Ausstellungsbesuch:

13.00 € statt 17.00€

Andere:

Ermäßigtes Ticket für die Krypta San Sepolcro für 6€;

Kombiticket für die Pinacoteca Ambrosiana und die Krypta San Sepolcro für 15€

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