ab 29 November bis 10 März 2026
Mailand und Neapel, die Pinacoteca Ambrosiana und das Museum und Königlicher Wald von Capodimonte: Zwei Städte und zwei Museen mit tief unterschiedlichen Geschichten und Identitäten vereinen sich in einem gemeinsamen Projekt, Classical Collapse, des Künstlers Nicola Samorì. Das Projekt übersteigt die Logik der "Doppelausstellung" und präsentiert sich als einheitliche kulturelle Operation, die von Anfang an darauf ausgelegt ist, an zwei miteinander verbundenen und im Dialog stehenden Orten umgesetzt zu werden.
Kuratiert von Demetrio Paparoni, Alberto Rocca (Direktor der Pinacoteca Ambrosiana) und Eike Schmidt (Direktor des Museums und Königlichen Waldes von Capodimonte), diese Ausstellung - Pinacoteca Ambrosiana vom 28. November 2025 bis 13. Januar 2026 und im Museum und Königlichen Wald von Capodimonte vom 29. November 2025 bis 1. März 2026 - stellt eine Brücke zwischen Nord und Süd, zwischen Antike und Gegenwart, zwischen der Vergangenheit der großen malerischen und plastischen Tradition und ihrer Neuerfindung in der Gegenwart dar.
Im Nationalmuseum von Capodimonte wird die Ausstellung als dynamische und geschichtete Inszenierung präsentiert, mit fast vierzig Werken von Samorì, die sich mit Gemälden von Bruegel, Pontormo, Parmigianino, Ribera, El Greco abwechseln, die sich in der Sammlung des Museums befinden, in einem Weg zwischen dem Gedächtnis der Materie und dem Gedächtnis des Bildes. In der Sala Causa werden die Werke in ein System von architektonischen Kulissen eingefügt, das den Besucher durch eine progressive Modulation von Licht und Farbtönen führt: Es beginnt mit sehr hellen Grautönen, die das Madonna del Velo von Sebastiano del Piombo begrüßen, um dann allmählich bis zur totalen Dunkelheit der Parabola dei ciechi von Bruegel und der Neuinterpretation in Öl auf Leinwand (200 x 500 cm) von Samorì, die durch ein komplexes Spiel von Überlagerungen und Subtraktionen in der Entwurfsphase erreicht wurde, auch unter Verwendung künstlicher Intelligenz.
Aber das neapolitanische Barock ist das pulsierende Herz des Projekts. Die Haut - verstanden als malerische Oberfläche und als Metapher des Körpers - steht im Mittelpunkt von Werken, die von der Häutung des Marsyas (in den Versionen von José de Ribera und Luca Giordano) bis zu Antea von Parmigianino reichen, bis hin zur ers
Via Miano, 2, Neapel, Italien
Öffnungszeiten
| öffnet - schließt | letzter Einlass | |
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| Dienstag | 08:30 - 19:30 | |
| Mittwoch | Jetzt geschlossen | |
| Donnerstag | 08:30 - 19:30 | |
| Freitag | 08:30 - 19:30 | |
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