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DIE SYMBOLIK IN ITALIEN
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DIE SYMBOLIK IN ITALIEN:

Ursprünge und Entwicklungen einer neuen Ästhetik 1883-1915

ab 14 März bis 28 Juni 2026

Magnani-Rocca Stiftung

Magnani-Rocca Stiftung

Jetzt geschlossen: öffnet um 10:00

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Schönheit, Geheimnis, Besessenheit. Eine der größten Ausstellungen, die jemals dem italienischen Symbolismus gewidmet wurden. Über 140 Werke - Gemälde, Skulpturen, Drucke - enthüllen der Öffentlichkeit die visionärste Phase der italienischen Kunst zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert: ein Kapitel, das im engen Dialog mit einer internationalen Tendenz entstand, die von verschiedenen Ausprägungen des Präraffaelismus und von einer französischen und mitteleuropäischen Kultur ausging, die in Gustave Moreau und Arnold Böcklin einige ihrer Hauptbezugspunkte hatte. Dennoch gelang es dem italienischen Weg zum Symbolismus, eine eigene Gestalt zu entwickeln, die sich in der Konvergenz zwischen spirituellen Anliegen und der ständigen Reflexion über Mythos und Landschaft zeigt, die Tradition und Moderne zusammenhält.

Die Natur als lebendiger Organismus, der Mythos als verstörende Erfahrung, die weibliche Figur als ambivalente Präsenz, die Landschaft als Raum der Innerlichkeit, das grafische Zeichen als Träger des Unsichtbaren: Dies sind die thematischen Schwerpunkte der sieben Abschnitte der Ausstellung, die konzipiert wurden, um die gesamte Komplexität und Breite des italienischen Symbolismus-Imaginärs wiederzugeben.


In der berühmten Villa dei Capolavori, einer der wichtigsten italienischen Kunstinstitutionen, dem Sitz der Fondazione Magnani-Rocca in Mamiano di Traversetolo bei Parma, nur wenige Schritte von den Räumen entfernt, die bedeutende Werke von Monet, Renoir, Cézanne, Tiziano, Dürer, Goya, Canova, Morandi, Burri beherbergen, wird vom 14. März bis zum 28. Juni 2026 endlich die Karte einer Bewegung rekonstruiert, die den Traum, den Mythos und das Geheimnis in eine malerische Sprache verwandelte.

Die Ausstellung "Der Symbolismus in Italien. Ursprünge und Entwicklungen einer neuen Ästhetik 1883-1915", kuratiert von Francesco Parisi und Stefano Roffi, vollzieht eine notwendige kritische Operation: Sie unterscheidet die Künstler, die bewusst ein symbolistisches Vokabular entwickelten, von denen, die gelegentlich ikonografischen Moden folgten. Es ergibt sich die philologische Rekonstruktion einer eigenständigen Sprache, die im engen Dialog mit den europäischen Forschungen entwickelt wurde, aber über eigene Merkmale verfügt.

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Parma, Italien

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