ab 26 Februar bis 7 September 2026
Italien beherbergt das größte Freilichtmuseum der Welt: ein weit verbreitetes Erbe von Denkmälern und Gedenkstatuen, die Plätze und Straßen in großen und kleinen Städten bewohnen, oft ignoriert oder als selbstverständlich angesehen, aber zentral für den Aufbau der kollektiven Identität des Landes. Tatsächlich hat die italienische Erfahrung ein monumentales Modell definiert, das sich international durchgesetzt hat.
Angefangen bei der Reiterstatue von Marcus Aurelius, die heute noch das symbolische Zentrum des Kapitols in Rom darstellt, hat die öffentliche Statuenaufstellung die Jahrhunderte überdauert, von der Renaissance bis zur außergewöhnlichen Ausdruckskraft in den Jahrzehnten nach der Einheit Italiens.
MonumenTO, Turin Hauptstadt. Die Form der Erinnerung, eine Ausstellung von Giovanni Carlo Federico Villa und Cristina Maritano in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, entstand aus der Begegnung zwischen der Notwendigkeit einer kritischen Neubewertung und einer konkreten Gelegenheit: der umfassenden fotografischen Kampagne von Giorgio Boschetti, die den Turiner Denkmälern eine neue und unerwartete Präsenz verliehen hat. Durch eindringliche nächtliche Bilder treten die Statuen aus der Dunkelheit hervor wie isolierte Figuren, die dem städtischen Lärm entzogen und einem nahen Blick zugänglich sind, der ihre Ausdrücke, Haltungen und formalen Spannungen erfassen kann. Eine Arbeit, die nicht nur dokumentiert, sondern aktiviert, indem sie die Stadt in ein wahres Theater der Erinnerung verwandelt.
Diese Bilder werden durch die beeindruckende Karte von Turin aus Tinte auf Papier von Alessandro Capra ergänzt, der eine überraschende "hybride" Lösung gewählt hat: Die Zenitansicht des alten Herzens der Stadt, konzentriert auf den Platz Castello und den Palazzo Madama, weicht allmählich einer Vogelperspektive, die am unendlichen Meridian auf dem Monviso endet. In dem dichten Netz von Straßen und Plätzen, die das städtische Gefüge bilden, sind die 79 öffentlichen Denkmäler von Turin nummeriert und in einzelnen Kacheln entlang der Ränder dargestellt, was es dem Betrachter ermöglicht, das Gesamtbild der Denkmäler und ihre Verteilung im Gebiet zu erfassen.
Piazza Castello, Turin, Italien
Öffnungszeiten
| öffnet - schließt | letzter Einlass | |
| Montag | 00:00 - 00:00 | |
| Dienstag | 10:00 - 18:00 | |
| Mittwoch | 10:00 - 18:00 | |
| Donnerstag | 13:00 - 21:00 | |
| Freitag | 10:00 - 18:00 | |
| Samstag | 10:00 - 18:00 | |
| Sonntag | 10:00 - 18:00 |
Freitag, 24. Dezember GEÖFFNET von 10 bis 14 Uhr (nachmittags geschlossen)
Samstag, 25. Dezember GESCHLOSSEN
Freitag, 31. Dezember GEÖFFNET von 10 bis 14 Uhr (nachmittags geschlossen)
Samstag, 1. Januar GEÖFFNET von 14 bis 18 Uhr (morgens geschlossen)
Donnerstag, 6. Januar AUSSERGEWÖHNLICHE ÖFFNUNGSZEITEN von 10 bis 21 Uhr
ab 26 Mai bis 30 Juni 2026
Von den 60er Jahren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts
Sammlung Roberto Casamonti, Florenz
Artsupp Card: Museum + Ausstellungen 10.00 €