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Renato Vanzelli
Renato Vanzelli
Renato Vanzelli
Renato Vanzelli
Renato Vanzelli
Abgeschlossen

Renato Vanzelli

ab 29 November bis 1 März 2026

Zuckermann-Palast

Zuckermann-Palast

Corso Giuseppe Garibaldi 33, Padua

Jetzt geschlossen: öffnet um 10:00

Verifiziertes Profil


Mehr als dreißig Jahre nach dem Tod des Bildhauers Renato Vanzelli widmen die Städtischen Museen von Padua dem Künstler eine Retrospektive, die seinen gesamten kreativen Werdegang nachzeichnet. Die Ausstellung, die vom 29. November 2025 bis zum 1. März 2026 im Palazzo Zuckermann stattfindet, wurde mit Unterstützung der Stiftung Cassa di Risparmio di Padova e Rovigo und unter der Schirmherrschaft des Departements für Kulturgüter der Universität Padua realisiert. Der Weg, der im Museum für angewandte Kunst stattfindet, präsentiert die berühmten Bronzeskulpturen, mit denen Vanzelli seit den fünfziger Jahren an bedeutenden Veranstaltungen wie der Biennale d'Arte Triveneta, dem Internationalen Bronzepreis und der Biennale des Metalls in Gubbio teilnahm. Neben den bekanntesten Werken hebt die Ausstellung erstmals eine bisher wenig bekannte Produktion hervor, die der Bildhauer zwischen den fünfziger und sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts schuf, einer Zeit, in der Vanzelli noch eng mit dem Kunstinstitut Pietro Selvatico in Padua verbunden war, wo er ausgebildet wurde und wo er Gravur und Relief unterrichtete. Vasen, Schalen, Spiegel und andere Objekte der angewandten Kunst zeigen den Dialog des Künstlers mit Persönlichkeiten wie Amleto Sartori, Mario Pinton und Paolo De Poli und bezeugen einen gestalterischen Ansatz, der in gewisser Weise die Logik des zeitgenössischen Designs vorwegnimmt. Mit einer Reihe dieser Objekte nahm Vanzelli an der Biennale von Venedig 1964 teil. Das Ausstellungskonzept bevorzugt Prozesse, Materialien und Techniken: Beispielhaft ist die Rekonstruktion einer Wand des Labors in der Via Armistizio 256, wo der Künstler Modelle, Skizzen und Abgüsse ausarbeitete und damit die ideelle Dimension seiner Arbeit hervorhob. Den Weg vervollständigen die Arbeiten aus den achtziger und neunziger Jahren, in denen der Bildhauer allmählich das Bronze verließ, um sich Materialien wie Holz, Blei, Silber und Wachs zu widmen und so einen neuen Zyklus von Wandarbeiten zu schaffen, die immer noch auf Dreidimensionalität und geometrischer Strenge basieren. Die Retrospektive wird von einem Dokumentarfilm von Pierantonio Tanzola begleitet, der das künstlerische und menschliche Leben des Autors rekonstruiert und dem Publikum ein weiteres und unveröffentlichtes Instrument zur Vertiefung bietet.
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Informationen und Öffnungszeiten

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Corso Giuseppe Garibaldi 33, Padua, Italien

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Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

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